Aufgabe 1:
Suchen Sie einen geeigneten Zebrastreifen, an dem nicht „zu viel los” ist und der so gestaltet ist, dass er nicht in der Vielzahl der Eindrücke des Straßenverkehrs untergeht.

Übungen am Zebrastreifen_1

Aufgabe 2:
Gehen Sie mit dem Übungskind bis vor den Bordstein und erklären ihm die Übung: Vor dem Bordstein immer stehen bleiben. In beide Richtungen schauen und feststellen, ob ein Auto kommt. Wenn kein Auto kommt, die Fahrbahn auf dem Zebrastreifen geradeaus und zügig überqueren. Dabei wiederum in beide Richtungen schauen und sich vergewissern, dass kein Auto kommt.

Übungen am Zebrastreifen_2

Aufgabe 3:
Wenn ein Auto kommt, abwarten, bis das Auto angehalten hat. Dem Autofahrer /der Autofahrerin dabei ins Gesicht schauen (was bei verspiegelten und schrägen Scheiben nicht einfach ist) um ganz sicher zu sein, dass der Autofahrer das Kind gesehen hat und dass er seinetwegen anhält. Erst losgehen, wenn wirklich alle Autos angehalten haben. Beim Überqueren darauf achten, dass kein Auto- oder Motorradfahrer die haltenden Autos überholt (was verboten ist, aber dennoch hin und wieder vorkommt).
Lassen Sie sich beim Üben die einzelnen Verhaltensschritte vom Kind erklären. Korrigieren Sie es, wenn notwendig, ohne zu schimpfen, ganz sachlich. Greifen Sie nur ein, wenn das Kind eine falsche Entscheidung trifft.

Übungen am Zebrastreifen_4

Hinweis:
Zum Handzeichen vor der Überquerung gibt es unterschiedliche Pädagogen-Meinungen: Die Einen sagen, dass es gut ist, seine Absicht deutlich kundzutun und dem Autofahrer zu signalisieren, die Fahrbahn überqueren zu wollen. Die anderen meinen, aus dem Handzeichen könne schnell ein Ritual werden. Ein Kind, das die mit dem Handzeichen verbundenen Absichten noch nicht versteht, könnte dazu verleitet werden, nach dem „Ritual” direkt loszugehen.
Wenn Sie bei Ihren Übungen das Handzeichen bevorzugen, erklären Sie den Kindern bitte, dass ein Handzeichen keine Gewähr dafür ist, dass ein Autofahrer wirklich anhält und dass ein Handzeichen niemals bedeutet, dass es einfach losgehen darf. Wenn „lhre” Kinder durch die gemeinsamen Gespräche, durch Beobachtungen und durch die Übungen verstanden haben, dass es am Zebrastreifen ganz besonders auf die Kommunikation zwischen Fußgängern und Autofahrern ankommt, kann ein Handzeichen nicht schaden. Es verleitet die Autofahrer nämlich dazu, das Kind wirklich anzuschauen. Skeptisch sollten Sie sein, wenn Sie beobachten, dass das Handzeichen nicht „organisch” und natürlich wirkt, sondern steif, wie automatisiert. Dann können Sie sicher sein, dass das Kind keine Verständigung sucht, sondern Ihnen eine gelernte Bewegung demonstrieren möchte. Und wenn Sie das Handzeichen für nicht wichtig erachten, weil es Erwachsene ja auch nicht tun, so ist das auch in Ordnung. Wichtiger ist nämlich das sichere Verhalten, so wie oben beschrieben.

Übungen am Zebrastreifen_3

SUPER!

Ihr habt alle Aufgaben geschafft!

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Sicherheitshinweis

Schön, dass Sie loslegen. Bitte beachten Sie folgende Hinweise bei der Durchführung: Lassen Sie sich nie vom Tablet oder Smartphone ablenken, achten Sie immer in erster Linie auf die Kinder in Ihrer Gruppe, erklären Sie Sachverhalte immer nur abseits einer Straße und sorgen Sie dafür, dass die Kinder in Ihrer Gruppe nicht aus Ihrem Blickfeld geraten, lesen Sie erst die Schritte der einzelnen Übungen und Aufgaben durch und erklären Sie diese dann den Kindern.

Hinweis

Verstanden